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Produktupdate16. Mai 20266 Min. Lesezeit

Mai-Update: Deputat-Verwaltung, smarter Stundenplan & Mensa-Bibliothek

Lehrerdaten werden zur Planungsgrundlage: Deputate steuern jetzt den Stundenplan-Generator automatisch, die Mensa-Gerichtebibliothek spart wöchentliche Doppelarbeit, und das Dashboard zeigt alle Schulkennzahlen auf einen Blick.

Schulverwaltung denkt wie ein CRM – und das ist gut so

Moderne CRM-Systeme haben eines gemeinsam: Sie verbinden Stammdaten direkt mit Prozessen. Wer einen Kunden anlegt, bekommt sofort Workflows, Historien und Auswertungen. Für Schulen klingt das abstrakt – ist es aber nicht. Wenn eine Lehrkraft künftig ihr Deputat hinterlegt, fließt diese Information sofort in die Stundenplanerstellung ein. Kein manuelles Nachsteuern, kein Abgleich in Tabellen. Das ist das Prinzip hinter diesem Release.

Deputat: Lehrerdaten, die wirklich etwas tun

Jede Lehrkraft hat eine vertraglich vereinbarte Anzahl an Unterrichtsstunden pro Woche – das sogenannte Deputat. Bisher existierte diese Zahl meist nur auf Papier oder in einer Excel-Datei, völlig losgelöst vom digitalen Stundenplan.

Soll hinterlegen

Im Lehrerprofil gibt es jetzt den Bereich *Deputat*. Dort wird einfach die wöchentliche Pflichtstundenzahl eingetragen – z. B. 24 Stunden für eine Vollzeitkraft oder 16 für eine Teilzeitstelle.

Soll / Ist / Δ auf einen Blick

Die Lehrkräfte-Übersicht zeigt jetzt drei neue Spalten: *Soll* (das hinterlegte Deputat), *Ist* (die tatsächlich im Stundenplan vergebenen Stunden für die aktuelle Woche) und *Δ* (die Differenz). Grün bedeutet: Die Lehrkraft ist ausgelastet. Rot bedeutet: Es gibt eine Unterdeckung, die aufgefüllt werden sollte.

Was passiert, wenn keine Stunden hinterlegt sind?

Lehrkräfte ohne Deputat-Eintrag werden im Generator ohne Begrenzung eingeplant – das bisherige Verhalten bleibt erhalten. Wer das Deputat hinterlegt, aktiviert damit automatisch die smarte Steuerung.

Stundenplan-Generator: Deputat als harte Planungsgrenze

Das war der entscheidende Schritt: Der Stundenplan-Generator kennt jetzt die Deputate aller Lehrkräfte und hält sie ein.

So funktioniert es

Beim Generieren liest der Algorithmus für jede Lehrkraft das hinterlegte Soll aus. In Phase B – der Wochenmusterplanung – werden Lehrkräfte nicht mehr zugewiesen, sobald ihre Wochenstundenzahl das Deputat erreicht. Wer bereits 24 Stunden verplant hat, bekommt keine weitere Stunde zugewiesen, egal wie viele Klassen noch eingeplant werden müssen.

Validierung warnt vorher

Wenn Lehrkräfte ohne Deputat-Eintrag im System sind, erscheint vor der Generierung ein Hinweis im Validierungsdialog. So weiß die Schulleitung im Voraus, welche Planungsgrundlage vollständig ist – und wo noch Daten fehlen.

Das Ergebnis

Stundenpläne, die nach der Generierung erstellt werden, sind von vornherein deputatgerecht. Statt im Nachgang zu korrigieren, fließen die Rahmenbedingungen direkt in die Erstellung ein. Das spart Zeit und vermeidet Diskussionen über Über- oder Unterbelastung.

Mensa-Gerichtebibliothek: Einmal anlegen, jede Woche nutzen

Wer den Wochenspeiseplan pflegt, kennt das Problem: Montag gibt es wieder Schnitzel – aber man tippt die Beschreibung von Hand, trägt Preis und Allergene neu ein, wählt die Kategorie. Jede Woche aufs Neue.

Gerichte einmalig definieren

Unter *Mensa-Einstellungen* gibt es jetzt die Gerichtebibliothek. Dort werden Standardgerichte mit allen Details angelegt: Titel, Kategorie, Beschreibung, Preis und Allergene. Einmal eingegeben, dauerhaft verfügbar.

Per Klick in den Wochenplan übernehmen

Beim Hinzufügen einer Mahlzeit zum Wochenspeiseplan gibt es jetzt den Button *Aus Bibliothek wählen*. Ein Klick öffnet die Bibliothek, ein weiterer Klick auf ein Gericht füllt alle Felder automatisch aus. Wer möchte, passt danach noch einzelne Details an. Das Eintragen des gesamten Wochenplans dauert damit nur noch Minuten.

Drag-and-drop zwischen Tagen

Mahlzeiten lassen sich per Drag-and-drop zwischen den Wochentagen verschieben. Wer Mittwoch lieber ein Gericht von Donnerstag servieren möchte, zieht es einfach rüber – fertig.

Dashboard: Alle Kennzahlen, sofort lesbar

Das Admin-Dashboard wurde vollständig überarbeitet. Es zeigt jetzt nicht mehr nur einen Überblick über die Konfiguration, sondern liefert aktuelle Kennzahlen aus allen aktiven Modulen.

Modulbezogene Statistik-Kacheln

Aktive Module erscheinen als eigene Kacheln mit den jeweils relevanten Zahlen: Wie viele Mahlzeiten sind für diese Woche geplant? Wie viele Stunden sind im Stundenplan eingetragen? Wie viele Abwesenheitsanträge sind offen? Jede Kachel ist direkt anklickbar und führt ins jeweilige Modul.

Setup-Fortschritt verschwindet, wenn er nicht mehr gebraucht wird

Das Setup-Widget bleibt sichtbar, bis alle Schritte abgeschlossen sind – und verschwindet dann. Schulen, die vollständig eingerichtet sind, sehen ein aufgeräumtes Dashboard ohne unnötige Hinweise.

Zusammengefasst: Daten, die arbeiten

Der rote Faden dieses Releases ist derselbe wie beim Aufbau eines guten CRM-Systems: Stammdaten werden nicht nur gespeichert, sie steuern aktiv Prozesse. Das Deputat einer Lehrkraft ist keine passive Zahl – es ist eine Planungsvorgabe, die der Generator respektiert. Eine Gerichtbeschreibung ist kein Text, den man immer wieder tippt – sie ist eine Vorlage, die man einmal anlegt und danach einsetzt.

Schulverwaltung, die so funktioniert, ist kein Overhead. Sie ist ein Werkzeug.

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