Generator-Update: Lerngruppen, Lehrkräfte-Auslastung & neuer Raumbelegungsplan
Drei Neuerungen für die Stundenplanung: Der Generator füllt Lerngruppen-Stunden jetzt vollständig auf, zeigt nach der Generierung eine Auslastungsübersicht pro Lehrkraft mit aufklappbarem Breakdown – und der Raumbelegungsplan bekommt eine neue Timeline-Ansicht.
Generator-Update: Lerngruppen, Auslastung & Raumbelegungsplan
Drei Verbesserungen rund um die Stundenplanerstellung – alle entstanden aus konkretem Feedback laufender Waldorf- und Privatschulen. Im Mittelpunkt stehen vollständigere Stundenpläne, mehr Transparenz nach der Generierung und eine deutlich bessere Raumübersicht.
Lerngruppen: Stunden werden jetzt vollständig platziert
Lerngruppen fassen mehrere Klassen zusammen, die ein Fach gemeinsam bei einer Lehrkraft belegen. Der Generator hat diese Stunden bisher in Phase B eingeplant – aber wenn er eine Lerngruppe nicht vollständig platzieren konnte (z. B. nur 7 von 10 Stunden), ließ er die verbleibenden Stunden einfach fallen. Kein Hinweis, kein Auffüllen.
Was sich geändert hat
Der Generator verfolgt jetzt genau, wie viele Stunden er pro Lerngruppe und Klasse tatsächlich platziert hat. In Phase C – dem klassenindividuellen Auffüllen – berechnet er für jede Klasse, wie viele Stunden noch fehlen, und füllt diese gezielt nach. Die Lerngruppe gibt die Lehrkraft vor, Phase C ergänzt den Rest.
Das Ergebnis: Stundenpläne sind vollständiger. Stunden, die bisher still gestrichen wurden, erscheinen jetzt im Plan – korrekt mit der zugehörigen Lehrkraft.
Mittagsbetreuung und Pausenslots
Fächer, die in einem festen Pausenslot stattfinden – etwa die Mittagsbetreuung – wurden bisher durch das tägliche Stundenlimit blockiert. Solche Stunden überschreiten die normale Tagesstruktur und dürfen das tägliche Limit nicht zählen. Das ist jetzt korrekt umgesetzt: Pausenslot-Fächer werden separat behandelt und blockieren das Tageskontingent weder für die Klasse noch für die Lehrkraft.
Lehrkräfte-Auslastung nach der Generierung
Nach jedem Generierungslauf erscheint im Ergebnisdialog jetzt ein zweiter Tab: Lehrkräfte. Dort wird für jede Lehrkraft angezeigt, wie viele Stunden platziert wurden und wie viel ihr Deputat beträgt.
Farbkodierung auf einen Blick
Lehrkräfte, die 100 % ihres Deputats ausgeschöpft haben, erscheinen rot – sie können keine weiteren Stunden übernehmen. Zwischen 80 % und 99 % erscheint ein gelbes Signal: fast ausgelastet, aber noch etwas Spielraum. Unter 80 % grün.
Aufklappbarer Breakdown
Jede Lehrkraft lässt sich aufklappen. Der Breakdown zeigt, woher die Stunden kommen: welche AGs, welche Lerngruppen, welche klassenindividuellen Fächer – und ob Stunden manuell eingetragen wurden. Das macht sofort sichtbar, wo ein Deputat endet, und ob manuell gesetzte Stunden dabei eine Rolle spielen.
Warum das hilft
Bisher war nach der Generierung unklar, welche Lehrkräfte vollständig ausgelastet sind – und welche deshalb keine weiteren Stunden bekommen können. Wer Stunden nachbessern wollte, musste das manuell durch den Stundenplan durchzählen. Das entfällt jetzt: Der Dialog zeigt auf einen Blick, wo Kapazität ist und wo nicht.
Raumbelegungsplan: neue Timeline-Ansicht
Die bisherige Raumbelegungsansicht zeigte Räume als Spalten – mit 14 oder mehr Räumen wurde das schnell unlesbar. Die Seite war zu breit, der Überblick fehlte.
Rooms as rows
Die neue Timeline-Ansicht dreht das Layout um: Räume erscheinen als Zeilen, die Zeit läuft horizontal. Für jede Stunde wird auf der Zeitachse ein farbiger Block angezeigt – skaliert auf die tatsächliche Dauer der Unterrichtsstunde. Pausen erscheinen als dezente graue Bänder.
Hover-Tooltip
Fährt man über einen Block, erscheint ein Tooltip mit Fach, Klasse, Lehrkraft und Uhrzeit. Kein Klick nötig, keine neue Seite.
"Nur belegte Räume" – Filter
Ein Toggle blendet alle freien Räume aus. Wer schnell sehen möchte, welche Räume heute belegt sind, sieht nach einem Klick nur noch die relevanten Zeilen. Die alte Tabellen-Ansicht bleibt als Alternative erhalten.
Auslastungsanzeige
Oben links zeigt eine kompakte Leiste: wie viele Räume heute belegt sind und wie viele frei.
Warum Transparenz die Planungsarbeit reduziert
Ein Stundenplan, der nach der Generierung eine schwarze Box bleibt, erzwingt manuelle Nachprüfungen. Welche Lehrkraft ist ausgelastet? Welcher Raum ist noch frei? Diese Fragen beantworten sich jetzt von selbst – direkt nach dem Generierungslauf, auf derselben Seite.
Das spart nicht nur Zeit. Es gibt der Schulleitung das Vertrauen, dass der Plan, den der Generator erzeugt hat, auch wirklich der richtige Plan ist.
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